GILDEMEISTER energy solutions
Kontakt +49 (0) 931-25064-250

Vanadium-Redox-Flow Speichersystem für die Zukunft der Mobilität

Die Installation in Martigny lässt erahnen wie Tankstellen in einigen Jahren aussehen könnten. Das Projekt ist am „Laboratory for Physical and Analytical Electrochemistry“ (LEPA) der „Eidgenössisch Technischen Hochschule Lausanne“ (EPFL) angesiedelt. Ziel ist die Entwicklung einer Ladestation die durch Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien sowohl elektrische als auch Wasserstoff/Brennstoffzellen-Fahrzeuge laden kann. Somit können die Grundlagen erforscht werden, welche den Übergang der Infrastruktur hin zu alternativen Antrieben ermöglichen.

Zweiter CellCube am LEPA: Der CellCube FB 200-400 ist bereits das zweite Vanadium-Redox-Flow Technologie, die es Akkumulatoren ermöglicht, elektrische Energie in chemischen Verbindungen zu speichern. Als elektrochemisch aktives Element dient negativ und positiv geladenes Vanadium, welches in externen Tanks gelagert wird. Durch Zirkulation in zwei getrennten Kreisläufen wird eine chemische Reaktion und somit ein Ionenaustausch der beiden Elektrolyte durch eine Membran hervorgerufen. So wird durch Speicherung bzw. Entnahme von elektrischer Energie die Batterie geladen oder entladen. Ein wesentlicher Vorteil besteht in der freien Skalierbarkeit des Stromspeichers. Speichersystem welches in Martigny installiert wird. Die kleinere Version, ein CellCube FB 10-40, ist bereits seit über einem Jahr am LEPA im Einsatz. „Wir freuen uns, dass sich unser Speichersystem für das LEPA bewährt hat und wir im Dezember das Anschlussprojekt realisieren können“, so Bengt Stahlschmidt, Head of Global Sales der GILDEMEISTER energy storage GmbH.
Professor Hubert Girault, Direktor des LEPA betont: „Wir haben uns für das CellCube System entschieden, da GILDEMEISTER energy solutions ein etablierter Hersteller auf dem Vanadium-Redox-Flow Technologie, die es Akkumulatoren ermöglicht, elektrische Energie in chemischen Verbindungen zu speichern. Als elektrochemisch aktives Element dient negativ und positiv geladenes Vanadium, welches in externen Tanks gelagert wird. Durch Zirkulation in zwei getrennten Kreisläufen wird eine chemische Reaktion und somit ein Ionenaustausch der beiden Elektrolyte durch eine Membran hervorgerufen. So wird durch Speicherung bzw. Entnahme von elektrischer Energie die Batterie geladen oder entladen. Ein wesentlicher Vorteil besteht in der freien Skalierbarkeit des Stromspeichers. Markt ist und wir bereits in einem vorhergehenden Projekt gute Ergebnisse mit diesem System erzielt haben.“

Großspeicher
Zur Umsetzung des Projekts wird Ende des Jahres ein CellCube FB 200-400 mit einer Leistung von 200 Kilowatt und einer Speicherkapazität von 400 Kilowattstunden in Martigny installiert. Er bildet das Kernstück der geplanten Tankstelle. Als Steuerungszentrale steht er sowohl zur Beladung von batteriebetriebenen Fahrzeugen zur Verfügung, steuert aber auch die Erzeugung von Wasserstoff durch zwei Elektrolyseure. Zusätzlich schützt das Speichersystem die Tankstelle vor Störungen des Stromnetzes und übernimmt die Notstromversorgung bei Stromausfällen. Auch bestimmt der CellCube wann Strom aus dem Netz bezogen wird und wann Storm ans Netz abgegeben wird. Im Laufe des Projekts soll die Steuerung dahingehend optimiert werden, dass ein Betrieb der Tankstelle rein über erneuerbare Energien möglich wird. 

Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwendet DMG MORI Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Datenschutz.